Berliner Mauer - Berlínsky múr

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Autor: Dievča kajuska2107
Typ práce: Referát
Dátum: 23.05.2009
Jazyk: Nemčina
Rozsah: 1 915 slov
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Praktické!

1. Das Vorwort
Die Berliner Mauer ist in die Geschichte eingegangen als Symbol des Kalten Krieges und der Teilung Deutschlands. Gebaut wurde die Berliner Mauer Anfang der 60er Jahre, um den Flüchtlingsstrom vom Osten in den Westen zu stoppen. Am 9. November 1989 fällt das meistgehasste Bauwerk Deutschlands. Die DDR steht kurz vor dem Aus, ist wirtschaftlich und politisch bankrott. Die Staatsgrenze wird geöffnet, die Vereinigung der beiden deutschen Staaten ist nach über 40 Jahren Trennung in Sicht.

2. Die Teilung Deutschlands
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 wurde Deutschland auf Beschluss der Jaltakonferenz in vier Besatzungszonen aufgeteilt, die von den alliierten Staaten USA, Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich kontrolliert und verwaltet wurden. Viere Sichermächte wollten individuelles Grundgesetz für Berlin behalten, das ihnen die Besatzungsrechte geben würde, aber verschiedener Aufschluss der Bezatzungsrechte führte zu endlosen Streiten.

Man muss sich noch vorstellen, dass auch Berlin in vier Sektoren geteilt wurde. Es kam ständig zu deutsch-deutschen Konfrontationen. Im 1948 kam es im Kalten Krieg mit der Berlin-Blockade der Sowjetunion zu einer ersten großen Krise. Am 23. Mai 1949 wurde in den drei Westzonen die Bundesrepublik Deutschland und am 7. Oktober des gleichen Jahres in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) die DDR gegründet.

Die ganze Lage verschärfte sich, als die westlichen europäischen Staaten nach einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit den USA strebten und auch noch die NATO gründeten. Als 1955 die Bundesrepublik in das Verteidigungsbündnis integriert wurde, kam es zu heftigen Diskussionen. Was bliebt von dem Potsdamer Abkommen? – fragte die Sowjetunion und die Vertreter der Deutschen Demokratischen Republik. Für die USA und die Sowjetunion war die Vereinigung Deutschlands plötzlich uninteressant. Nur so kann man sich vorstellen, dass die westlichen Europa-Staaten und die USA den Bau der Berliner Mauer so „leicht“ akzeptierten.

Nach der Teilungs Deutschland aneignete Stalin sich das Berlin, weil das Rote Armee nach dem zweiten Weltkrieg im Berlin früher kam. Es existiert ein Vertrag, dank derem USA, Großbritannien, später auch Frankreich ins West-Berlin durch dreier Luftkorridor hindurchkommen konnten. Das Berliner Leben war schwer. Stalin machte es nur darum, um USA, Großbritannien, Frankreich ihre Pläne für die Bildung westberlenen Staates verzichten zu bewogen. Er dachte, dass er ihnen aus Berlin weg macht.

In West-Deutschland sowie in West-Berlin traf ein wirtschaftliches Wunder ein, zu dem der Plan der Marshall und die Währungsreform (aus 1948) trug. Ost-Deutschland umging das wirtschaftliches Wunder. Nach der Bildung DDR gibt es ein Haufe Geld der Sowjetunion. Sobald sich die ökonomische Situation in West-Deutschland verbesserte, begannen viele Menschen von Ost- zu West-Deutschland abfahren. Zwischen 1949 und 1961 verließen etwa 2,6 Millionen Menschen die DDR und Ost-Berlin. Etwa 50.000 Ost-Berliner arbeiteten zudem als sogenannte Grenzgänger in West-Berlin, lebten und wohnten aber zu den finanziell günstigen Bedingungen in Ost-Berlin oder im Berliner Umland. Immer mehr Menschen fuhren aus dem Ost-Berlin zu dem West-Berlin ab. Deshalb musste das Ost-Berlin etwas machen.

3. Der Mauerbaubeginn

Noch im Juni 1961 erklärte Walter Ulbricht öffentlich: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!" Dabei dachte der Chef der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) längst daran, Ost-Berlin gegenüber dem Westen der Stadt abzuschotten. Die Zustimmung aus Moskau kam allerdings erst Anfang August. In der Nacht vom 12. zum 13. August versperrten Volkspolizei, Betriebskampfgruppen und Nationale Volksarmee (NVA) die durch Berlin verlaufende Sektorengrenze mit Stacheldrahtverhauen und Steinwällen. In den folgenden Tagen und Monaten entstanden zwischen Ost- und West-Berlin eine 46 Kilometer lange Mauer und schließlich um ganz West-Berlin befestigte Grenzanlagen auf einer Strecke von insgesamt gut 155 Kilometern. Die Bevölkerung konnte nun nicht mehr aus einem Teil der Stadt in den anderen.

Erich Honecker war als damaliger ZK-Sekretär für Sicherheitsfragen für die gesamte Planung und Umsetzung des Mauerbaus politisch im Namen der SED-Führung verantwortlich. Bis zum September 1961 desertierten alleine von den eingesetzten Sicherungskräften 85 Männer nach West-Berlin, außerdem gab es 216 gelungene Fluchtversuche von 400 Menschen. Unvergessen sind bekannt gewordene Bilder von an Bettlaken aus den angrenzenden Häusern herabgelassenen Flüchtlingen und dem den Stacheldraht überspringenden jungen Grenzpolizisten Conrad Schumann in der Bernauer Straße.

4. Der Ausbau der Mauer
Ostdeutsche Ämter betiteltet die Mauer „der antifaschistische schützende Wall“, die die Ost-Deutschen vor den Gegner schützen solle.
In und um Berlin gab es insgesamt drei Ausbau-Stufen der Grenzanlagen: Die erste Ausbau-Stufe von 1961 bis 1968, die zweite von 1968/69 bis 1980 und die dritte von 1981 bis 1989. Der Ausbau der Sperranlagen erfolgte in sich überschneidenden Phasen. Ältere Elemente wurden keineswegs auf einen Schlag und vollständig durch neue ersetzt, die Grenze glich vielmehr einer Dauer-Baustelle.

Aus Stacheldraht wird Beton (1961 bis 1968):

Im August 1964, drei Jahre nach dem Mauerbau, waren die
Sperranlagen in und um Berlin auf folgendem Stand: Die
eigentliche Mauer war auf 15 Kilometer Länge angewachsen; über
eine Strecke von 130 Kilometern waren Drahtzäune und –sperren
gezogen. Diese "Mauer der 1. Generation" war noch unregelmäßig
gemauert und durchschnittlich 30 Zentimeter dick. Sie war noch
nicht sehr stabil, so dass ein LKW sie mit Wucht und Ablaut
durchbrechen konnte. An besonders belebten Stellen wurde sie
verstärkt, um solche Grenzdurchbrüche zu verhindern.

"Grenzmauer 75" (1968/69 bis 1980):
Auch während der Entspannungspolitik der 70er Jahre verstärkte die
DDR die Grenzsperren weiter. Die Mauer bestand jetzt aus
Betonplatten, die Grenzstreifen wurden verbreitert und die
sogenannte Hinterlandmauer errichtet. 50 bis 70 Meter vor der
eigentlichen Mauer war für die Ost-Berliner die Welt zu Ende. Die
"Grenzmauer 75" war die "Mauer der 4. Generation" – ein
"Meisterwerk" der DDR-Grenztechnik: rund drei Meter hoch und
1,20 Meter war sie breit, mit bis zu zwei Meter in die Erde
versenkten Füßen. Auch LKWs hatten jetzt keine Chance mehr und
das Drunterherkriechen war unmöglich geworden.

"High-Tech-Mauer-2000" (1981 bis 1989):
In den 80er Jahren gab es Bestrebungen, die Mauer noch sicherer zu
machen und so wenig wie möglich zu schießen. Jeder Tote an der
Grenze schadete auch dem internationalen Ansehen der DDR.
Deshalb kam die "High-Tech-Mauer-2000" auf den Plan:
Sensortechnik und Elektronik sollten Sperrzaun, Mauer und
Schusswaffe langfristig ersetzen. Doch die wirtschaftliche und
politische Krise und nicht zuletzt die friedliche Revolution in der
DDR vereitelten diese Pläne.

5. Die Folgerungen der Mauer
Bei dem Versuch, die schwer bewachten Grenzanlagen in Richtung West-Berlin zu überwinden, wurden viele Menschen getötet. Die genaue Zahl der Opfer ist umstritten und nicht gesichert, die Angaben schwanken zwischen 86 und 238 Todesfāllen. Die Betonmauern, Gräben, Laufanlagen für abgerichtete Wachhunde, Wachtürme und Schützenstellungen machten die "Staatsgrenze" fast unüberwindlich. Mindestens 235 Menschen kamen bei dem Versuch, in den Westen zu gelangen, ums Leben. Viele versuchten dennoch ihr Glück, nicht selten in spektakulären Mauerfluchten.

Alliierte Reaktionen
Die Reaktionen der westlichen Alliierten auf den Mauerbau waren recht schleppend: 20 Stunden dauerte es, bis Militärstreifen an der Grenze erschienen. 40 Stunden dauerte es, bis eine Rechtsverwahrung an den sowjetischen Kommandanten Berlins geschickt wurde. Gar 72 Stunden dauerte es, bis diplomatische Proteste der Alliierten – um der Form genüge zu tun – in Moskau eingingen. Es gab immer wieder Gerüchte, dass die Sowjets den westlichen Alliierten vorher versichert hätten, deren Rechte an West-Berlin nicht anzutasten. Tatsächlich war angesichts der Erfahrung der Berlin-Blockade der Status von West-Berlin in den Augen der Westalliierten stets gefährdet – der Mauerbau war nun eine gegenständliche Manifestierung des Status Quo, der im wahrsten Sinne des Wortes zementiert wurde. Die Sowjetunion gab offensichtlich ihre noch 1958 im Chruschtschow-Ultimatum formulierte Forderung nach einer entmilitarisirten „freien“ Stadt West-Berlin auf.

Internationale Reaktionen(1961):
„Keine sehr schöne Lösung, aber tausendmal besser als Krieg.“
( J. F. Kennedy, US-Prāsident )
„Die Ostdeutschen halten den Flüchtlingsstrom auf und verschanzen sich hinter einem noch dichteren Eisernen Vorhang. Daran ist an sich nichts Gesetzwidriges.“( Harold Macmillan, britischer Premierminister)

Gegenwärtige Reaktionen
Aus der Meinungsforschung geht hervor, dass die Deutschen besser als vor 1989 nicht leben. Nur weniger als die Hälfte gefragten Menschen glauben, dass ihre eigene Situation von der Vereinnigungs Deutschland verbessert.
Die Euphorie, die nach der Öffnung der Mauer ein trat, verduftet sich vielleicht. Die meisten Deutschen sind enttäuscht mit der Entwicklung des Landes fast für 20 Jahren. In 1989 setzten 71% der Deutschen in DDR voraus, dass ihr Leben verbessert. Heutzutage sind nur 46% der Deutschen gewiss, dass Verbesserung wirklich bekam. In BRD ist es 40%, obwohl 52% der West-Deutschen nach der Öffnung der Mauer die Verbesserung erwarteten.

6. Die Őffnung der Mauer
Am Abend des 9. November 1989 kündigt Günter Schabowski, ein führendes Mitglied der SED, dies auf einer internationalen Pressekonferenz an. Auf die Nachfrage, ab wann dies gelte, antwortet er – unautorisiert: "Meines Wissens sofort." Die Berliner Mauer „fiel“ in der Nacht von Donnerstag, dem 9. November, auf Freitag, den 10. November 1989, nach mehr als 28 Jahren Bestand. Zur Öffnung der Mauer führten zum einen Massenkundgebungen in der Wendezeit und die Forderung nach Reisefreiheit in der damaligen DDR sowie die anhaltende so genannte „Republikflucht“ großer Bevölkerungsteile der DDR in die Bundesrepublik Deutschland über das Ausland, teils über Botschaften in verschiedenen osteuropäischen Hauptstädten (unter anderem Prag und Warschau), teils über die in Ungarn seit dem 11. September 1989 offene Grenze zu Österreich und seit Anfang November direkt über die Tschechoslowakei.

Nachdem der am 6. November veröffentlichte Entwurf eines neuen Reisegesetzes auf scharfe Kritik gestoßen war und die tschechoslowakische Führung auf diplomatischem Wege zunehmend schärfer gegen die Ausreise von DDR-Bürgern über ihr Land protestierte, beschloss das SED-Politbüro am 7. November, eine Regelung für die ständige Ausreise vorzuziehen.
Ein daraufhin erarbeiteter Entwurf, der zusätzlich einen Passus zu Besuchsreisen enthielt, wurde am 9. November vom Politbüro bestätigt und in Richtung Ministerrat weitergeleitet. Im weiteren Geschäftsgang wurde zu dem Beschlussentwurf eine Vorlage an den Ministerrat erstellt, die zwar noch am selben Tag bis 18 Uhr im Umlaufverfahren gebilligt, aber erst am 10. November um 4 Uhr morgens als Übergangsregelung über die staatliche Nachrichtenagentur ADN veröffentlicht werden sollte.

7. Der Abschluß

Die staatliche Vereinigung war schnell vollzogen: Am 9. November 1989 war die Mauer gefallen, bald gab es freie Wahlen in der DDR und nach Verhandlungen mit den vier ehemaligen Besatzungsmächten wurde der Beitrittstermin für den 3. Oktober 1990 festgesetzt. Knapp ein Jahr nach dem Fall der Mauer und kurz vor dem 41. Jahrestag der Gründung der DDR war aus den beiden deutschen Staaten einer geworden. Am 3. Oktober 1990 kam der Vereinigungsvertrag in Kraft. Mit der Vereinigung Deutschland kamen viele Probleme. Im September 1998 gab es Bundeswahlen und Helmut Kohl musste abdanken. Auf seine Stelle kam Gerhard Schröder, der die SPD und die Grünen repräsentieren. Er versuchte 8 Jahren lang, die ganzen Probleme-vor allem die schreckliche Arbeitslosigkeit – zu beseitigen. Ohne groβen Erfolg. Sogar die starke deutsche Wirtschaft kämpft noch heute mit der Erbschaft der Vereinigung.

Heuzutage ist das Deutschland immer verteilt. Hier sind viele Unterschiede zwischen ehemaligem Ost- und West-Deutschland. Im West-Deutschland leben Leuten besser und zufriedener. Solange Ost-Deutschen glauben, dass sie des West angewand ist, West-Deutschen haben das Gefühl, dass sie die Konti für Ost-Deutschen zahlen müssen. Das Maβ der Arbeitlosigkeit in Osten ist heute doppelt als in Westen. Der Lohndurchschnitt der Ost-Deutschen stellt nur 73% des Lohndurchschnittes der West-Deutschen. Die Berliner Mauer ist noch nicht den Deutschen von den Köpfen geschwunden. Dank East Side Gallery wurde bis heute mehr als 100 Gemälden, die an der Mauer in Jahren 1989/1990 aufgemalt waren. Die Renovierung der Altstadt würde die Stadt fast 3 Millionnen Euro kosten. 27% Bewohner des Berlins stimmen mit dieser Renovierung. Es folgte aus einer Forschung der deutschen Zeitung „Tagesspiegel“.
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